GT-Place.com im Gespräch mit Tobias Dauenhauer

Tobias Dauenhauer feierte bei den 24h Spa sein Debüt im GT3-Sport – er ging für Aust Motorsport an den Start.

Wir unterhielten uns mit dem Youngster:

 

In Spa hast du beim 24h-Rennen dein Debüt im GT3-Sport gefeiert, was für Erfahrungen konntest du sammeln?

Ich konnte jede Menge positives mitnehmen und habe ganz klar gespürt, dass das der „Motorsport“ und die Szene ist, den ich professionell betreiben möchte. Ebenso konnte ich sehr viel Erfahrung zum R8 LMS GT3 gewinnen, schließlich war dies erst das dritte mal wo ich in diesem Rennauto saß. Ich hatte ja nur 2 Tests mit einem GT3 Auto davor und mit jedem Kilometer und jeder Runde gewinnst du mehr vertrauen und wirst schneller…

Die Zielflagge konntest du und dein Team wegen eines Unfalls nicht sehen – wie zufrieden bist du mit deinem Speed am Rennwochenende?

Unterm Strich bin ich zufrieden, klar ärgert mich der Unfall durch Kollision. Das hätte nicht sein müssen, kann aber im Rennsport passieren…

Jedoch hat unser Speed auf jeden Fall gestimmt, wir konnten sehr gut die Spitzenzeiten in unserer Klasse mitgehen und sogar unterbieten. Hätten wir nicht die Reparatur mit dem Anlasser gehabt (hier verloren wir 9 Runden) sowie Strafzeiten und „Drive- through“, wären wir vor dem Ausfall im Silver Cup in Führung gelegen. Aber „hätte- wäre- wenn und aber“ zählen im Sport nicht…

Wie beschreibst du den Unfall der sowohl dich, als auch den Team75 Porsche und einen Bentley aus dem Rennen riss – wer hat deiner Meinung nach Schuld an dem Unfall?

Das Ganze war ein „normaler Rennunfall“ und kann immer mal passieren. Hier kann man keine eindeutige Schuldzuweisung treffen. Klar habe ich den Team75 Porsche hinter mir wahrgenommen und hätte ihn auch nach der Doppelrechts vorbeigelassen,  jedoch habe ich nicht mit einem Angriff in der schnellen Kurvenkombination gerechnet. Der Porsche hatte mich hinten rechts berührt, was dann meinen Ausritt und Quersteher auf die Curbs verursachte, danach war alles eine Kettenreaktion…

Viele Fans kannten dich vor dem Rennen in Spa nicht – kannst du diesen erklären, was du für Serien bislang fuhrst?

Bis vor 2 Jahren war ich im Kartsport lange Zeit erfolgreich unterwegs. Im letzten Jahr fuhr ich mit einem BMW 235i in der „NES500“ und bestritt einige VLN Rennen. Hier gab ich mein Debüt ebenso auf dieser wunderschönen Rennstrecke in Spa.

Wie sieht die Zukunft für dich im GT3-Sport aus, kannst du dazu schon etwas sagen?

Wie schon Eingangs erwähnt, ist das der Motorsport wo ich mich wohl fühle und professionell betreiben möchte. Aktuell habe ich weitere GT3 Rennen geplant, kann aber derzeit noch nicht offizielles dazu sagen. Auf jeden Fall werde ich in der Zukunft im GT3 Sport unterwegs sein!

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