ADAC Kart Masters: Dauenhauer baut Meister-schaftsführung aus


- Zweimal Platz drei in Ampfing

- Schnellste Zeit in den Heats und im Halbfinallauf

- 25 Punkte Vorsprung in der Meisterschaft

Der ADAC-Stiftung-Sport-Pilot Tobias Dauenhauer präsentiert sich in Bestform. Nachdem der amtierende X30-Senioren-Champion beim Saisonauftakt in Hahn vor drei Wochen die Maximalpunktzahl einfuhr, hat er in der Zwischenzeit einen weiteren Doppelsieg mit nach Hause gebracht – und zwar beim ADAC Kart Cup vergangene Woche. Selbsterklärend, dass Dauenhauer auch bei der zweiten Station der Kart Masters nicht fehlen durfte. Mit ordentlich Rückenwind im Gepäck waren die Ziele gesteckt: die Titelverteidigung in Deutschlands stärksten Kartrennserie sowie den Ausbau der Meisterschaftsführung.


176 Piloten aus 13 Nationen nahmen bei sommerlichen Temperaturen das freie Training am Freitag und Samstag auf dem Schweppermannring in Angriff. Mit einer Rundenbestzeit von 43,997 sec. gelang es Dauenhauer die Schallmauer von 44 sec. zu unterbieten und als erster das freie Training zu beenden.

Das Zeittraining schien bis zur sechsten Runde vielversprechend zu verlaufen. Dauenhauer war Drittschnellster, auch wenn er sich im „Verkehr“ befand und nicht frei fahren konnte. Kurz vor Schluss schaffte es der AK-Racing-Pilot sich freizukämpfen, bis plötzlich das Wetter umschwenkte. Es begann zu regnen und die schnellste Rundenzeit auf Slicks war passé. Dauenhauer beendete das Training und fuhr in Richtung Boxengasse. Dann das Ärgernis: In der Hektik bog er und ein weiterer Pilot versehentlich in die nicht abgesperrte Reparaturzone ab. Das zog Proteste der Konkurrenz nach sich und der Mörlenbacher wurde seitens der Rennleitung für die Heats auf Rang 31 strafversetzt.


Jetzt hieß es: Nerven bewahren. Als Vorletzter Heat-Starter machte sich Dauenhauer nun zur Aufgabe, den Schaden zu minimieren. So enttäuschend der Vorfall auch war, ab jetzt ging es nach vorne. Denn dank seiner souveränen und sauberen Fahrweise glänzte Dauenhauer durchweg mit der schnellsten Rundenzeit – sowohl in Heat eins als auch in Heat zwei. Damit konnte er das Feld von hinten aufrollen. Ergebnis: Einmal Neunter und einmal 15. Platz. Somit hatte sich der Hesse Startplatz elf für die Finalrennen am Sonntag gesichert.


Im ersten Rennen zeigte der amtierende Meister starke Nerven und beeindruckte mit einem hervorragenden Start. Der Vormarsch auf das Treppchen hatte begonnen: Runde für Runde kämpfte sich der 18-Jährige vor, bis er schließlich als Dritter durchs Ziel fuhr. Auch hier gehörte dem Mörlenbacher die schnellste Rennrunde.


Startplatz drei im Finale. Im Startgetümmel musste Dauenhauer zunächst eine Position an die Konkurrenz abgeben, aber schon kurz darauf hatte er sich diese zurückerobert. Als Teil einer Dreier-Führungsgruppe konnte der Intrepid- Pilot das Tempo des Erst- und Zweitplatzierten über die gesamte Renndistanz mitgehen. Obwohl seine Reifen durch die Aufholaktionen im Vorfeld schon ziemlich abgenutzt waren, trotzte er den schlechten Umständen und ließ sich Position drei bis zum Schwenk der Zielflagge nicht mehr nehmen.


„Für mich war das ein nervenaufreibendes Wochenende! Nach dem Fauxpas im Zeittraining hatte ich alle Hände voll zu tun, um wieder Anschluss an die Führung zu bekommen. Doch es ist mir geglückt! Auch wenn die Reifen gegen Ende aufgrund meiner Aufholjagd stark abgebaut haben, kam ich zweimal auf Platz drei ins Ziel. Ich freue mich über weitere 33 Punkte für die Meisterschaft, in der ich meine Führung weiter ausbauen kann. Ein großes Lob gebührt meinem Team AK Racing und meinem Schrauber Dominik Mayer die tolle Arbeit gemacht haben!“, zieht Dauenhauer Bilanz.

 

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