Dauenhauer feiert erfolgreichen Auftakt bei den ADAC Kart Masters


Podestplatz und viele Punkte für den Förderpiloten des ADAC Hessen/Thüringen

„Unterm Strich sind wir mit dem Ergebnis des gesamt dritten Platzes zufrieden. Allerdings hatten wir Probleme, die richtige Einstellung für unser neues Intrepid- Chassis zu finden, was uns in den Zeittrainings und Rennen wichtige Performance kostete.“, so Dauenhauer nach dem letzten Rennwochenende.

Rückblick: Vom 08.-10. Mai fand der Auftakt zu den ADAC Kart Masters, der stärksten Kartrennserie Deutschlands, auf dem rheinland-pfälzischen Hunsrückring statt. Wieder mit von der Partie war natürlich Tobias Dauenhauer, seines Zeichens Förderpilot des ADAC Hessen/Thüringen und Top-Favorit in der Klasse der X30 Senioren. Nach einem unglücklichen Jahr 2014 präsentierte sich Dauenhauer diesmal hungriger denn je auf Punkte im Kampf um die Meisterschaft.


Mit neuen Intrepid-Chassis startete Dauenhauer (Gruppe 1) im Gesamt-Qualifying unter weit mehr als 40 Fahrern. Obwohl der Intrepid-Pilot noch nicht viele Erfahrungen unter warmen Bedingungen mit seinem neuen Material gemacht hatte, konnte er sich auf Rang sechs behaupten – keine schlechte Ausgangsposition für die Heats. Diese verliefen am Samstagnachmittag für den jungen Odenwälder zufriedenstellend: Dauenhauer kam gut von Position vier weg und ließ sich auch inmitten einer Kampf-Gruppe, bestehend aus sieben Fahrern, nicht beirren. Er fand eine Lücke und nutzte die Chance, sich mithilfe eines souveränen Überholmanövers auf Position drei zu vorzufahren. Im zweiten Heat ging es nicht weniger eng zur Sache. Auch hier erwischte Dauenhauer einen erneut guten Start, sodass er zur Mitte der Heats seine vierte Position verteidigen konnte. Schließlich kam es im „Omega“ zu einer ungewollten Berührung mit einem Kontrahenten, die ihn dann zunächst auf die achte Position zurückwarf. Bis zum Ende konnte der junge Kartprofi den Schaden aber begrenzen, indem er sich noch auf Rang fünf rettete.


Rang sechs nach den Heats stellte sich als keine schlechte Ausgangsposition hinsichtlich des Halbfinalrennens heraus. So konnte er unmittelbar nach Erlöschen der roten Ampel eine Position gut machen und auch in der Spitzkehre am Fahrerlager erfolgreich überholen. Selbst ein Dreher unmittelbar neben ihm konnte Dauenhauer nicht beirren. Er fuhr als Vierter durchs Ziel.


Das Finale war für den 17-Jährigen nicht weniger spannend. Zunächst verlor er zwar einen Platz am Start, konnte sich dann aber schnell aus dem Startchaos lösen und sich auf die vor ihm fahrenden Piloten konzentrieren. Nach einigen Positionswechseln gelang es ihm dann, gegen Ende des ersten Renndrittels, sich erst auf Platz vier und dann auf Platz drei vorzukämpfen und das Finale auf dem Podest zu beenden. Dann die Überraschung: Der Zweitplatzierte wurde nach der Technischen Untersuchung aus der Wertung genommen, wodurch Dauenhauer auf Platz zwei vorrutschte. „Das Wochenende war nicht unbedingt enttäuschend, aber ich hatte mir noch mehr erhofft. Wir fanden einfach nicht die richtige Einstellung für das neue Chassis, so gesehen haben wir bereits im Qualifying ein noch besseres Ergebnis verspielt“, gibt Dauenhauer zu. Und weiter: „Ich möchte mich ausdrücklich bei AK Racing für den grandiosen Motor bedanken, der an diesem Wochenende wirklich super lief. Auch Dominik Mayer ist es zu verdanken, dass wir uns mit diesem Ergebnis des heutigen Tages nicht verstecken müssen, denn er hat in Sachen Setup sehr gute Arbeit geleistet – das war und ist ein heikles Thema.“


Als nächste große Veranstaltung steht der zweite Lauf der ADAC Kart Masters im bayerischen Ampfing Ende Mai bevor, vorher wird er aber dort schon im Rahmen des ADAC Kart Cups seine Runden drehen.

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