ADAC Kart Masters: Tobias Dauenhauer unschlagbar


Der gebürtige Heppenheimer siegt in Ampfing gleich zweimal

Der 1060 Meter lange Schweppermannring im bayerischen Ampfing stellte vergangenes Wochenende die zweite und zugleich südlichste Station im Rennkalender der ADAC Kart Masters, der teilnehmerstärksten Kartrennserie Deutschlands, dar. Mit Rund 200 Piloten und Pilotinnen verzeichnete der ADAC erneut ein volles Teilnehmerfeld, sodass Motorsportfans auf der wohl anspruchsvollsten Strecke des Rennkalenders bei bestem Wetter voll und ganz auf ihre Kosten kamen. Tobias Dauenhauer, der Mörlenbacher ADAC-Förderpilot, war ebenfalls zum dritten und vierten Wertungslauf seiner Klasse, der X30 Senioren, gereist und erwischte ein perfektes Rennwochenende. Bereits in den freien Trainings lief sein Kart wie ein „Schweizer Uhrwerk“. Nach dem unglücklichen Auftakt-Wochenende auf dem Hunsrückring in Hahn startete der Intrepid-Pilot diesmal ohne Probleme in die ersten Läufe.

Bereits im Zeittraining machte der ADAC Hessen-Thüringen-Pilot ernst und setzte sich erfolgreich gegen 43 Fahrer durch. Nach der gesicherten Pole Position für die Qualifikationsläufe ging es äußerst erfolgreich weiter: Mit einem Start-Ziel-Sieg war er im ersten Heat mit knapp drei Sekunden Vorsprung unschlagbar. Im zweiten Heat befand er sich zwar zu Beginn in einer Dreier-Gruppe, konnte sich dann aber gekonnt von den Verfolgern absetzten und seinen Vorsprung in Führung liegend auf gute 1,4 Sekunden ausbauen. Dauenhauer zeigte sich euphorisch: „Das Kart funktionierte einwandfrei. Nicht wie zuvor beim Lauf der German Vega Trophy in Ampfing, hatte ich diesmal genug Drehzahl, um auch auf den Geraden schnell unterwegs zu sein. Das sind schon mal perfekte Voraussetzungen für erfolgreiche Rennläufe“.


Resultierend aus den Qualifikationsläufen durfte Dauenhauer also von der Pole Position in das Halbfinalrennen starten. Das verlief allerdings nicht ganz ohne Komplikationen: Nach dem Frühstart eines Fahrers in der äußeren Startreihe fiel der gebürtige Heppenheimer zunächst auf die vierte Position zurück: Trotz des Gerangels ließ sich der Team Hemkemeyer-Pilot nicht unterkriegen und setzte alles daran, seine Führungsposition wieder zurück zu holen. In der folgenden S-Kurve konnte er sich dann den Fahrfehler zweier Kontrahenten zu Nutzen machen und auf die zweite Position vorfahren. Dauenhauer schloss auf den Führenden auf und gewann bereits in der zweiten Runde in der Schikane vor der Wirtshauskurve das Duell auf der Bremse. Der Weg zum ersten Sieg des Wochenendes war somit geebnet.


Das Finalrennen verlief für den 16-Jährigen sehr nervenschonend. Den Start gewann er deutlich, sodass er sich sofort uneinholbar an die Spitze setzte und seinen Vorsprung immer weiter ausbauen konnte. Bis zum Schwenk der Zielflagge befand er sich mit 2,1 Sekunden unangefochten an der Spitze und demonstrierte erneute Überlegenheit.


„Das war ein sensationelles Wochenende für mich! Diesmal hat alles ohne Probleme funktioniert. Hier in Ampfing bin ich immer sehr gerne unterwegs. Das Wochenende war der der verdiente Lohn für die harte Arbeit im Vorfeld, die vor allem mein Schrauber Dominik Mayer geleistet hat. Er hat einen großen Teil zu meinen Siegen beigetragen, dafür danke ich ihm. Auch bei Teamchef Theo Hemkemeyer möchte ich mich für die technische Unterstützung bedanken!“, so Dauenhauer nach der Siegerehrung.


In der Gesamtwertung hat Dauenhauer mit seinem Doppelsieg Boden gut gemacht und geht nun nach vier von zehn Läufen als Vierter in die Sommerpause. Danach wird es für Tobias Dauenhauer wieder spannend. Dann wird er gleich zweimal in Kerpen an den Start gehen. Einmal Ende Juli im Rahmen der German Vega Trophy, bei der er versuchen wird, seine Meisterschaftsführung weiter auszubauen und Anfang August bei der ADAC Kart Masters. Hier gilt es dann den Abstand auf die Führenden weiter zu verringern und Plätze innerhalb der Meisterschaft gut zu machen.

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